Dienstag, 5. April 2011

Ein ganz normaler Angler?

Ich habe heut den Text für ein Karpfenmagazin verfasst, doch hat Selbiger nur eine geringe Chance, veröffentlicht zu werden. Grund sind meine mehr als mangelhaften Fotos. Allerdings spiegeln diese nur das wieder, was ich eigentlich bin. Ein stinknormaler Rutenauswerfer, der sich keinen Kopf darüber macht, wie irgendwelche Fotos für andere aussehen.
Srry für den langen Text, war wie gesagt für ein Mag gedacht und wurde noch nicht Korrektur gelesen



Die Vorbereitung

Ich flitze in den Keller und wieder hoch in die Wohnung. Habe ich alles? PVA habe ich nicht gesehen, also nochmal runter zur Ausrüstung und wieder ins Arbeitszimmer an den Computer um meine Einkaufsliste zu vervollständigen. War der Boiliebohrer nicht defekt? Schnell nochmal die Stufen herab.
So geht es über Tage hinweg, denn meine erste Session für dieses Jahr steht an.
Ich bin sehr aufgeregt, es soll rausgehen an mein Lieblingsgewässer, welches ich FAST 365Tage nicht gesehen habe. Beruflich war ich derart eingespannt, dass mir keine Möglichkeit blieb, mal für einen angemessenen Zeitraum an den See zu fahren..........


Stars in der Manege

In der Bahn habe ich die Möglichkeit, wenigstens in Zeitschriften und Internet zu lesen, selbst wenn ich nicht persönlich am Wasser sitzen kann. Dazu hatte ich nunmehr ein ganzes Jahr Zeit. Es sind Berichte von bekannten und erfolgreichen Anglern, schöne Fotos, noch schönere Fische, gutes Tackle, was mich manchmal neidisch blicken lässt.
Sie kommen mir teils ein wenig unnahbar vor. Es sind irgendwie Stars, in der Szene in aller Munde. Sie machen irgendwie alles besser.
Ich dagegen bin mehr als unbekannt. Und solch Unbekannter wagt sich hier zu schreiben?
Ja! Ich denke, dass ein Karpfenangler mit wenig Zeit, und; meiner Ansicht nach dem Blick für das Wesentliche (Natur genießen und fischen); genauso zu der Community “Karpfenangler” gehört, wie die Jungs, die vielleicht sogar die Möglichkeit hatten ihr Hobby zum Beruf zu machen oder sich glücklich schätzen dürfen, einen Job zu haben, welcher ein wenig Freizeit zulässt.
Aber was unterscheidet mich von den “Stars”? Waren sie mal wie ich?
Für mich ist das Fischen Erholung, Abenteuer und Verbindung mit der Natur. Mein Tackle halte ich so klein wie möglich, so groß wie nötig. Vor garnicht allzulanger Zeit besaß ich nichtmal ein Zelt. Bei Minusgraden lediglich mit Schlafsack, Isomatte und sehr günstiger Ausrüstung bewappnet, saß ich mehrere Tage auf Karpfen an. Lediglich eine Tasche habe ich zum Angelplatz getragen. Das kann ich mir heut garnicht mehr vorstellen. Aber eines sei gesagt.... dies sind Tage und Erlebnisse, die ich nie vergessen werde. Selbst Sessions ohne einen Biss.

Mich hat die Bequemlichkeit eingeholt. Nun besitze ich Zelt und Karpfenliege.
Eines ist aber Grundsatz geblieben: Ich habe Ansprüche, meine Ausrüstung muss diesen gerecht werden. Allerdings sollte dieser Anspruch den eigentlichen Bedarf nicht übertreffen. Ein Beispiel von vielen ist die Anschaffung meiner Bissanzeiger. Ehe ich die Jetzigen kaufte, las ich verschiedene Meinungen und Testberichte. Besondere Aufmerksamkeit schenkte ich letztendlich Piepern, die 150 Euro im Set kosten. Wichtige Punkte für mich waren Wasserfestigkeit, günstig, Funk und sie sollten mich natürlich aus dem Schlaf wecken, wenn es nötig ist. Ich verglich mit Anzeigern, welche die 300 Euro-Marke überschritten. DEN Vorteil das doppelte an Geld auszugeben, konnte ich für mich nicht erkennen. Wobei ich Pieper der höheren Preisklasse absolut nicht in Frage stellen möchte. Jedoch sah ich für mich persönlich keinen triftigen Grund, unter o.a. Berücksichtigung von Bedarf, Anspruch und resultierende Verhältnismäßigkeit, mehr Geld zu investieren.
Gerade für die Leser, die vielleicht noch Schüler, Auszubildene oder Studenten sind. Es muss nicht immer das Teuerste sein. Der Satz “Wer billig kauft, kauft 2 mal”, sollte langsam in Vergessenheit geraten. Natürlich gibt es Ausnahmen.
Basis sollte immer sein: Benötige ich das? Wenn ja, welches von den Modellen erfüllt den Zweck?
Sind meine Ansichten DIE Unterschiede zu den Jungs in den Magazinen?


Die Session

…......Es ist Sonntag morgen, ich setze mich erstmal in meinen 5 Jahre alten Klappstuhl und rauche genüsslich eine Zigarette. Nach dem Winter, paar Mahlzeiten zu viel und wenig Bewegung, benötige ich eine kleine Atempause vom Tackleschleppen. Es ist kalt, der Reif ist auf den Ruten erkennbar. Ein Freund ist seit gestern Abend hier und steigt fröstelnd aus seinem Bivvy.
Wir kennen das Gewässer und wissen, dass es hier nicht einfach wird. Gerade jetzt bei den Temperaturen wurde noch nie etwas Großes gelandet.
Vor 2 Jahren, habe ich einen Spiegler gefangen, welcher mir im Verlaufe der Zeit immer wieder in irgendeiner Art und Weise auffiel. Er verfolgt mich regelrecht.
Ich legte ehemals keinen Wert auf das Gewicht der Fische, daher nutzte ich keine Waage. Dieser Karpfen war der Größte von mir jemals gefangene. 2 Wochen nachdem ich ihn in den Händen hatte, hielt mir ein Angler bei einem Gespräch ein Handy mit genau dem Fisch vor die Nase. “Schau mal, den habe ich vorhin gefangen, bissl über 30 Pfund”. Ein Fotovergleich bewies, dass es sich tatsächlich um den gleichen Fisch handelt. Wir habern ihn “Falte” getauft, weil er diese auch in sehr außergewöhnlichem Maße hat. Voriges Jahr wurde er wieder gefangen, da hatte er 32,5 Pfund. Da wir davon ausgehen, dass es der größte Spiegler in diesem Gewässer ist (es gibt keinerlei Fangberichte über schwerere Karpfen im See), möchte ich ihn dies Jahr wieder überlisten.
Doch kam alles anders, unerwartet, VIEL besser...............







Die Wunderkugel

Ich hatte schon erwähnt, dass ich versuche, den Aspekt “Preis/Leistung” im Auge zubehalten. Wie bei meinem Tackle, verhält es sich auch bei dem Köder. Die Recherchen in den einschlägigen Foren ergaben zum Teil Unübersichtlichkeit und andererseits werden “Wunderboilies” versprochen. Aus der Masse an Input das Richtige und Wichtige für sich herrauszufiltern, grenzt an einer Lebensaufgabe. Ich bin schlussendlich der Meinung, dass die großen Hersteller sich heutzutage nicht mehr leisten können, schlechte Kugeln auf den Markt zu werfen. Ich sehe hierbei mal von einigen Angeboten ab, die auf Kundenfang abzielen und mit sehr günstigen Zutaten abgerollt wurden. Was am jeweiligen Gewässer läuft, ist keine Frage von eigenem Geschmack oder abhängig vom Preis. Dem Fisch ist es egal, was auf der Verpackung des Köders steht. Hier muss zwingend probiert werden und das, wenn möglich, auf längere Zeit. Für mich habe ich einen Boilie gefunden, welchen ich nunmehr seit 2 Jahren fische.
Er fängt, auch wenn ein anderes Produkt mal versagt. Mein Angelpartner Marcel legt es seit geraumer Zeit darauf an zu zeigen, dass andere Murmeln besser sind. Der lächelnde Sieger war bislang zu 90% der Mann, der hier schreibt. Wechseln würde ich nur, wenn die Fänge mal ausbleiben sollten.

…......und größer

Da ich schon eine Weile nicht hier war, darf das Echolot von Marcel seinen Dienst verrichten. Die alten Spots finden wir wieder, die Montagen fahre ich raus und füttere sehr wenig an. Das Gewässer gilt als schwierig. Größere Fische sind nur selten an den Haken zu bekommen. Doch das stört nicht sonderlich. Ich genieße die Freiheit, den Hauch von Abenteuer und sollte ich den Zielfisch auch noch landen können, wäre es das Tüpfelchen auf dem “i”.
In der ersten Nacht fangen wir gleich 2 Karpfen bis 15 Pfund. Ich war erstaunt, dass es so schnell geht. Montag abend geht allerdings in die Geschichte des See´s ein.
Ich füttere für jemanden mit meinem Schlauchboot an und bin noch 30 Meter vom eigenen Steg entfernt. Marcel nimmt auf einen Schlag meine wirklich weiche 2,75lbs Rute hoch und gibt sich Mühe, so viel der 30er MonoSchnur wie möglich auf der Rolle zu behalten. In rasantem Tempo wird die Spule trotz “Fingerbremse” leerer. Nach ein paar Ruderschlägen bin ich am Steg, Marcel gibt mir meine Rute, er springt im Hechtsprung ins Boot und ich bin schon im Drill meines Lebens. Sofort ist uns klar, das an meinem Fishboilie kein Karpfen hängt.

Wir werden über den ganzen See hin und hergezogen, mein Bootsmann schafft es immer wieder, das Schlauchboot zwischen Hindernissen und dem Wesen im Wasser zu bringen. Die Rute ist 98% der Zeit gebogen wie ein Halbkreis, ich kämpfe um jeden Zentimeter. Die Sehne hört sich teils an, wie eine Gitarrensaite kurz vor dem Überspannen. Gebremst wird ausschließlich mit Fingern an der Spule. Einige Momente sahen Marcel und ich uns an und sagten, es wäre schön, wenn wir den Fisch noch zu Gesicht bekämen. Wenigstens einmal an der Oberfläche. Wir glaubten beide nicht daran, dass das Glück uns weiter so hold sein wird. Aufreiben des Vorfachs durch die Zähne, bis Schnurbruch am Knoten oder Verfangen in Hindernissen sind die Gefahren, die uns besorgt schauen lassen. Doch alles hielt wenigstens so, dass ich den Fisch drillen kann. Das Material war nun schon angeschlagen, der Panzer hat Löcher
Das Ende vom Lied ist ein Waller von 197cm, 97,5 Pfund, den wir nach Stunden erfolgreich haben landen können. Meine kleine filigrane Rolle ist dabei leider in die ewigen Jagdgründe aufgestiegen, die Spule eiert jetzt ganz massiv, Marcels Zeltboden ist nun ein wenig schleimig, meine Finger haben feine Kratzer vom Wallergriff ohne Handschuhen und ich hatte noch 3 Tage ganz bösen Muskelkater.
Anmerkung vom Autor: Liebe Kinder, macht das bitte nicht zu Hause in der Badewanne nach!
Steckt nichts von dem hier Aufgezeigten in den Mund oder andere Körperöffnungen! Wir sind Stuntmans und haben das jahrelang trainiert!
Wer schonmal einen Waller der Größe an der Rute hatte, weiß wovon ich spreche, gerade wenn es sich um derart leichte Ausrüstung handelt, die ich vorliegen habe.
Die Freude über den “Beifang” wurde noch erhöht, als uns der Vorstand des hiesigen Gewässers sagte, dass der größte je gesehene Wels in dem See 160cm lang war. Solch Worte kenne ich doch schon, als es ehemals um meinen 30Pfünder ging.
In den folgenden Tagen konnten wir noch einige schöne Karpfen überlisten, der Größte hatte 18 Pfund.





immer noch oder jetzt erst recht.....

…....bin ich ein ganz normaler Angler.
Ohne überteuertes Tackle, wenig Zeit, manchmal ein wenig Glück und absolut viel Spaß beim Nächtigen im Freien. Das Fischen an sich wird manchmal sogar zur Nebensache, wenn man abends mit einer Flasche Bier am Grill sitzt und sich über schöne Frauen, die letzte Party oder den Seemannsgarn alter Zeiten unterhält. Jeder kennt das Gefühl, wenn in einer warmen Sommernacht der Regen auf das Bivvydach klopft und einem regelrecht die Augen schließt und man einschläft. Ja, das kenne ich und werde so etwas nie vergessen.
Ich war als Kind mit meinem Vater sehr oft angeln. Zum Zeitpunkt, als ich meine Lehre absolvierte, fand ich immer weniger Spielraum, um meiner Leidenschaft nachzugehen.
Als ich vor ca 3 Jahren zum Karpfenfischen übergegangen bin war ich der Hoffnung, nicht irgendwann den ganzen vom Tacklewahn getriebenen Schönwetteranglern zugehörig zu sein. Zelt hier, Heizung dort und eine “Raketenabschußrampe”, um die Ruten abzulegen. Dies war von mir zu wenig Aufbringung von Verständnis, dazu Ahnungslosigkeit. Ich weiß nicht, wann die Hoffnung aufgehört hat in meinem Kopf einen Platz einzunehmen. Es kam ganz schleichend, völlig unbemerkt. Denn ich befinde mich mitten drin.




Ich wünsche allen Lesern viele schöne und erfolgreiche Stunden am Wasser.

Gruß, ein ganz normaler Angler

Max Robacki

Donnerstag, 10. März 2011

Deliberate Force 1..... meine erste Mission

Guten Morgen meine Herren.

Heute ist der 30. August 1995, 05:00 Uhr MEZ.
Im November vorigen Jahres wurde durch die Serben die UN-Schutzzone bei Bihac überrannt, nahmen 400 Geiseln, wir sahen tatenlos zu.
Vor anderthalb Monaten die Sache bei Srebrenica... rund 8000 Tote bei einem Massaker.
Vor 2 Tagen erst sind Granaten auf einem Markt in Sarajevo hochgegangen, etliche Tote und Verletzte.
Sämtliche Taten müssen folgenden Personen zugeschrieben werden:
Ratko Mladic und Radovan Karadžic (Fotos unten)


Jetzt reicht es! Der Vergeltungsschlag folgt.

Um Ihnen die ungefähre Größenordnung der bevorstehenden Operation "Deliberate Force" zu vermitteln:
In den nächsten Wochen/Monaten werden ca 5000 Soldaten im Einsatz sein. 400 Flugzeuge, davon 222 Kampfjets werden den Serben schwere Verluste zufügen. Ziel ist es, die Serben zurückzudrängen, die Annektierung von Gebieten zu unterbinden und die o.a. Personen vor ein Kriegsverbrechertribunal zu stellen.

Zu unserem ersten Einsatz:
Ziel wird es sein, die Airbase in Banja Luka, wo zahlreiche gegnerische Mig29 stehen, unbrauchbar zu machen.
Das Engagement muss schnell, reibungslos und ohne eigene Verluste ablaufen. Die Vernichtung des Airports hat oberste Priorität um zukünftige Air-Operations der Gegner zu erschweren.

Good Luck Gentlemans




Freitag, 25. Februar 2011

Tuzla? Wer oder was ist das???

Wers kurz möchte, für den reicht das Wort und das Bild, der braucht nicht weiterzulesen.
Wort: "BAM!!!!"
Bild... in meiner Welt sah das wie folgt aus:


Ich führe dennoch ein wenig aus.

Aus der Sicht des Sead Escort

RedEagle hat wieder massiv in die Missionplaner-Kiste gegriffen und ein Glanzstück hervorgezaubert.
Seine Missionen sind immer NUR schaffbar, wenn alle Piloten strikt dem Briefing und den resultierenden Zeitvorgaben folgen. Gut sortierte Aufnahmen des Geheimdienstes flossen ins Briefing ein und gaben vorab schon ein sehr gutes Bild der Lage. Check ATO... danke dafür!
Primär Target: Wiederholt Tuzla Airbase, wo wir die letzten Male kläglich versagten.



All Pilots im Briefingroom, MC und Leads zeigten hier wieder mal Professionalität. Kurze knackige Worte, das Ziel war klar.

Alle waren ein wenig nervös, da die letzten Angriffe eher im Disaster endeten, wir viele Einheiten verloren, das Ziel nicht bekämpfen oder nicht einmal starten konnten.

Sead Escort spürt unerwünschte Air Defence auf dem Flugweg auf, called diese und vernichtet bei Bedrohung. Lead "dado" macht mir da ein wenig Angst. Der Mann hat derart in jeder Lage den Überblick dass ich denke, er hat bösen Cheat auf Lager. Die ersten Sa´s überflogen wir, da sie ungefährlich für die Flughöhe waren, in der wir uns befanden. Grund: In Tuzla würden wir noch so viel Harms wie mgl benötigen... was letztendlich auch tatsächlich so war.
Die ersten calls vom Ecsort, die ersten Engagements durch Selbige. Ein 4Ship Nordöstlich von uns, welchen wir selbst bekämpfen. Ich glaube, nach diesem Engagement kann man ein Lehrbuch schreiben... alle 4 Targets erkannt, durch Lead zugewiesen und innerhalb Sekunden Abstand die Splashcalls.
Nähe Tuzla dann wurde die Lage immer ernster. Klare calls zwischen den Flights ließen uns die Schergen aber überrennen. Oca-Strike, welcher die Hangars und Runways zerlöchern soll, hält sich kurz zurück, wir bekämpfen startende Jets und lassen 2 SA15 alt aussehen (Wobei wir aus 2 Richtungen anfliegen mussten, da die jeweils erste Harm nicht traf!?).
Perfekte Zusammenarbeit im Flight (Formation, Brevitys, Zielzuweisungen) und gute Calls des ganzen Packages sind Schlüssel zum Erfolg.
Der Oca-Strike kann rein und ich sehe kurz folgendes Bild. GENAUUU SOOO war es, nicht anders. Das ist ein Originalbild, welches ich in dem Augenblick geschossen habe. Wer Gegenteil behauptet, war nicht dabei!!!




Die ganze Mission war ein voller Erfolg. Result: 23 abgeschossene Aircrafts, etliche Bodenziele vernichtet und es sind ALLE Piloten (Humans) heil nach Haus gekommen.


Der Geheimdienst ließ uns heut morgen noch folgende Aufnahme vom Airport Tuzla zukommen.





Vielen Dank für diese für mich fast perfekte Mission!

Achso.. wir vermissen noch nen Jet aus dem Escort, der von AI gesteuert wurde. Wer Kenntnis über den Verbleib hat, soll sich nochmal melden. Hängt der Mann noch am Fllschirm, holen wir ihn da raus.

Diesmal nicht so explizit und detailgetreues Debriefing... Zeitnot. srry

Freitag, 18. Februar 2011

Luftschlacht um Tuzla

Aus der Sicht des Sead Escorts

Guten Tag die Herren.

Vorige Woche wurden unsere Airbases durch feindliche Lufteinheiten derart zerstört, dass die Mission nicht gestartet werden konnte.

Gestern nun konnte die Mission geflogen werden.

[b]Stichpunktartig:[/b]

Oca-Strike verantwortlich für die Airbase in Tuzla, Runways und Hangars sollten brennen und dem ehemailigen Hamburger Feuersturm in nichts nachstehen.




Escort und HavCap sollen feindliche Lufteinheiten binden, bekämpfen und abdrängen.
Sead Escort trägt Sorge dafür, dass die gegnerische AirDefence keine Chance auf Beschuss unserer Jets hat.

Start, Calls und Formationsflug im Sead Escort Richtung Zielgebiet hervorragend.
Erste Calls des Escorts Höhe Sarajevo ließen vermuten, dass die Luft brennt.
Leider haben Escort und Havcap es zusammen nicht geschafft den Feind so zu binden und zurückzuwerfen, dass Oca-Strike und SeadEscort unberühert bleiben würden. Das gesamte Package war genötigt, mit in den Luftkampf einzugreifen. Oca-Strike dropt unter massivem Druck der gegnerischen Kräfte die Bombs und beteiligt sich am bis dahin schon erwachsenem Gemetzel.
Die Einheiten waren mit dem Gegner derart verzahnt, dass nur mit Mühe zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. Verschiedene Jets sind jetzt im Dogfight.



















Die ersten Verluste sind ab zu beklagen. Der Sead Escort verliert gleich 3 F16.
Um zu verhindern, dass eigene Einheiten noch mehr dezimiert werden beschloss der MC sofort RTB zu gehen.

Ich als letzter aus dem SeadEscort verbliebener droppe stores breche aus dem Kessel von Feindflugzeugen aus, kann verschiedenen Angriffen ausweichen und calle eine Mig29 on my 6. Sofort bekämpft eine F16 meinen Verfolger. Ich weiß nicht mehr wer es war, danke aber dafür!
Auf dem Rückweg werde ich nochmals zwischen Whisky 3 und 2 in ein kurzes Gefecht verwickelt, worauf von mir eine SU38 damaged und eine destroyed wird.



Ich als Anfänger habe rückblickend die Übersicht verloren. Ich war froh heil zu Haus gelandet zu sein.
Ich zolle meinen Respekt dem Gegner, der es geschafft hat, uns vom eigentlichen Vorhaben abzubringen. Tuzla ist ganz, wir (allerdings auch der Gegner) haben zahlreiche Verluste erlitten.

Mein Dank gilt RedEagle für eine starke Mission mit noch stärkeren Gegnern und dado, der ein absolut genialer Lead in meinen Augen ist.

Den Rest müssen Andere erzählen, wie gesagt, war zum Schluß ein wenig überfordert[img size=150][/img]

Samstag, 12. Februar 2011

Kampfflugzeug selbst fliegen

Ich wusste bislang garnicht, dass man sowas machen kann.
Auf der verlinkten Seite auf Flying High / Kampfjet-Programme durchklicken.
Im ernst, ist kein Spaß... realer Jet!

Klick mich hart!!! Und fliege einen Kampfjet

Im Kleingedruckten schreibe ich folgendes: Der Preis ist nicht ganz ohne! :)

Training Luftkampf

 Gestern mit Zerorone und Snoopy eine gute Trainingssession erlebt.

Viele informative und absolut wissenwerte Sachen gelernt, um gegen stärkere Flugzeuge zu überleben und Selbige erfolgreich zu bekämpfen.
Die ersten Flüge waren nicht ganz so erfolgsgekrönt, da ich SEHR viel Neues sofort umsetzen musste. Letztendlich musste ich 2 mal ejecten.
Aber dann ging es los. Vieles von dem Erlernten verstanden, die ersten Fehler schulten außerdem. Letztendlich habe ich die meisten Migs ausgeschlatet und immer meine F-16 ganz gelassen :)


Die brenzligste Situation war der letzte Anflug. Beim ersten Engagement gleich 3 Gegner vom Himmel geholt, leider auch eine Maddog von Snoopy bei, welche den Lead erwischte und er aussteigen musste. Nach Anflug und Pitbull mit Gate abgedreht, Missiles im RWR, M´s abgeschüttelt, Splashes der Gegner zu sehen.... UND schon ne gefühlte halbe Ewigkeit Bingo-Warning. Ein Bandit noch über. Wir drehen ein, Mig29 defensive, Jammer on.
Was nun? kein Sprit mehr, unter uns nur Wasser (Ist das bei Dogfightsession immer so? ). Also müssen wir die Mig engagen, damit die Session beendet wird. Radar aus, damit se hot dreht..... nix zu machen. 300 noch im Tank :(



Letzte Möglichkeit: Radar on, sofort Aufschaltmöglichkeit, Fire........ und meine F16 geht 2 Sekunden später aus. Glück gehabt. Missile HOJ... sonst hätte ich sie nich supporten können.Das wir überhaupt noch rangekommen sind ist die Tatsache, dass die Mig schon beim ersten Anflug wohl etwas abbekommen hat und nur noch langsam flog.
Ich war Angel 20, also konnte ich ganz in Ruhe segeln, bis die Mig29 durch meine Slammer destroyd wird.


Notiz an mich: Ich muss noch sehr viel lernen. Mit Formationsflug habe ich im Luftkampf nicht wirklich glänzen können. Aber positiv für mich.... bin bei der ganzen gestrigen Session unzähligen Missiles ausgewichen, habe erfolgreich bekämpft und muss das erlernte einfach nur festigen und perfektionieren

Freitag, 11. Februar 2011

Geplant: Feuersturm über Tuzla................

............doch alles kam anders.
RedEagle hat eine große Mission aufwendig geplant, welche für 8 F16 und 4 F22 vorgesehen war.
Der nunmehr zum 3. mal wieder aufgebaute Airport Tuzla in Bosnien, welcher für den Feind von Bedeutung ist, sollte durch den OCA-Strike wiederholt bombardiert werden.
Ich sollte die Position des Wingmans vom Lead im Sead-Escort übernehmen, wir würden dafür Sorge tragen, dass sämtliche Air-Defence auf dem Flugweg ausgeschalten ist, wenn Der Oca-Strike Selbige passiert.
Wir dagegen werden durch den Escort (F22) vor feindlichen Jets geschützt.

Nach der Ankunft im Briefingroom wurde festgestellt, dass eine Maschine zu wenig auf unserem Airport zur Verfügung stand. Maxxs (ich) und lmt (mit dem ich schon etliche Air 2 Ground-Missions geflogen bin) verlegten sofort auf den nächsten Airport mit dem Vorhaben, dort 2 F16 zu besteigen. Hier nun wurden uns neue Ziele zugewiesen. Die Harms wurden aus dem Loadout genommen und wir hatten nunmehr Mk82 unter den Wings, um in Tuzla die Chemiefabrik dem Erdboden gleich zu machen.
Briefing beendet, es knallt ganz fürchterlich, der Airport Falconar, wovon der OCA-Strike starten sollte ist destroyed. Kein Start mehr möglich, Mission Abbruch.
Kurz und bündig: DAS WARS!


Trotzdem: thx an RedEagle für seine Mühe!

Debriefing ist natürlich nicht vorhanden, daher die ATO




Donnerstag, 10. Februar 2011

BAM! Tactical Engagement Sim 09.02.2011

 Wie versprochen, die ersten Zeilen.

Ziel gestern war, Student Pilot BlueEyes an den Tanker ranzubringen und das erste Mal eine Luftbetankung durchzuführen zu lassen.
TE habe ich auf die Schnelle erstellt, leider nur mangelhaft, dazu komme ich weiter unten nochmal.
Start wie immer bei unseren TE´s, Gioia de Colle, Runway one-six-right.
2 Packages, 3-Ship, los gehts.
Der Tanker sollte stabile Fluglage einnehmen, also blieb uns Zeit, übers große Wasser zu dümpeln und der Airbase Dubrovnik in Kroatien einen Besuch abzustatten. Ziel: Formation-Flight bis Airbase, Touch and Go in Dubrovnik und schließlich ab zum Tanker.
Flug in Formation mit 6 Kampfjets sieht erst mal sehr böse geil aus, macht Spaß und ist eine kleine Herrausforderung, die ich selbst noch nicht kannte.
In Dubrovnik crashte leider BlueEyes beim Touch and Go, auf seine Bitte führten wir die TE weiter fort. Restlichen 5 Jets gelandet, sortiert und wieder gestartet.
Awacs gibt die Koordinaten des Tankers, die Jets schon vorab in Formation rechts von der Tankstelle.... bitterböser Call von Zerorone, der am wenigsten Sprit hatte und als erster an die Zapfsäule sollte: "Wie soll ich bei der Gurke auftanken, bin nicht mit m Heli unterwegs."
Ich hatte bei der Erstellung auf die Schnelle irgendeinen Tanker ausgewählt, in diesem Fall eine KC-130 :(
Refueling Abbruch, sofort back 2 Whisky 1. Alle ohne Probs gelandet, Debriefing.
Dieser Flug war mal eine Ausnhame... der Spaß stand mal im Vordergrund. Der nächste wird wieder bitterernst und die Pflichten werden erfüllt.
Wäre mir solch Fehler bei der Planung einer Mission unterlaufen, gäbe es vermutlich so etwas wie ein Disziplinarverfahren.
Srry Guys!!

Positiv: Formation mit F-16
            In diesem Flight verdammt viel Spaß
            Es war nur eine TE, falscher Tanker nicht SOO schlimm

Negativ: Crash von BlueEyes
              Tanker für Mopeds und Fahrräder in der Luft
              Teils keine guten bzw sehr viele Calls



Pics folgen Abend

Mittwoch, 9. Februar 2011

Freitag, 9. April 2010

Fischers Fritze

Über Ostern paar Tage frei gehabt. Was tun?.... RAUS !!! Ich war 4 Tage angeln. War wieder ein absoluter Spaß.
2 Kumpels, ich, unzählbare Kästen Bier und wie üblich Charlie, der uns wiederholt mit dem Nötigsten versorgte (Biernachschub)
Paar kleine Karpfen gefangen, die liegen jetzt in der Kühle.
Alle nennen sich Carphunter, Carpfreaks, das war uns zu amerikanisch. Wir wollten was ganz deutsches... wir sind ab sofort "Aischä´s Karpfenfreunde ädähh".
Wobei wir für "Karpfenfreunde" noch keinen wirklich deutschen Begriff gefunden haben. Vielleicht "yavas dürrisch" oder so, wir passen das ggf nochmals an.
Die Sonne heißt ab sofort "börek".
deutscher als deutsch, wir wirken somit der amerikanisierung unserer Sprache entgegen.



hier Aischäh´s kapitaler Fang auf 16er Keine-Ahnung-Pellet



Ende April gehts nochmals für paar tage raus, freu mich schon riesig



Mit Boot haben wir fast einen ganzen Tag unser Echolot ausprobiert, gute Stellen gefunden. Für das nächste Mal, sind wir gut vorbereitet.

aischäh´s karpfenfreunde ädäh, tschükerrümm und so