Freitag, 9. April 2010

Fischers Fritze

Über Ostern paar Tage frei gehabt. Was tun?.... RAUS !!! Ich war 4 Tage angeln. War wieder ein absoluter Spaß.
2 Kumpels, ich, unzählbare Kästen Bier und wie üblich Charlie, der uns wiederholt mit dem Nötigsten versorgte (Biernachschub)
Paar kleine Karpfen gefangen, die liegen jetzt in der Kühle.
Alle nennen sich Carphunter, Carpfreaks, das war uns zu amerikanisch. Wir wollten was ganz deutsches... wir sind ab sofort "Aischä´s Karpfenfreunde ädähh".
Wobei wir für "Karpfenfreunde" noch keinen wirklich deutschen Begriff gefunden haben. Vielleicht "yavas dürrisch" oder so, wir passen das ggf nochmals an.
Die Sonne heißt ab sofort "börek".
deutscher als deutsch, wir wirken somit der amerikanisierung unserer Sprache entgegen.



hier Aischäh´s kapitaler Fang auf 16er Keine-Ahnung-Pellet



Ende April gehts nochmals für paar tage raus, freu mich schon riesig



Mit Boot haben wir fast einen ganzen Tag unser Echolot ausprobiert, gute Stellen gefunden. Für das nächste Mal, sind wir gut vorbereitet.

aischäh´s karpfenfreunde ädäh, tschükerrümm und so

Freitag, 26. März 2010

Schnippel die Schnapp

Ich habe voriges Jahr mein Billig-Angelmesser am Gewässer eingebüßt. War nicht teuer, war nicht schön, steckte aber sehr viel Mojo drin.
Das Messer hatte eine Klinge, einen Entschupper, Hakenlöser und Flaschenöffner (ich könnt heulen).
Nun habe ich ewig nach einer Alternative gesucht und das ist es jetzt letztendlich geworden.



Es ist, als wenn man seinen Hund oder die Frau einbüßt. Das Neue kann genauso aussehen, es wird nicht das Selbe sein. DACHTE ICH.... Schaut euch das Schmuckstück oben an. Schön, kräftiges Rückrat, starke Klinge, Entschupper, Hakenlöser und natürlich der Bieröffner.

Ich habe ein neues Spielzeug.

Donnerstag, 18. Februar 2010

ich schieb Optik

Endlich in den Händen, der Chef hat es möglich gemacht. Gott war das ne Warterei. Über Monate nicht verfügbar, wenn doch ..... zu horrornden Preisen.





Mit Biegen und Brechen hat se dann auch in den Tower gepasst. Die 8800gt hat mehr als gute Dienste geleistet, muß nun der Neuen weichen.
Heut Abend schieße ich den Jungs schöner ins Gesicht, als je zuvor

Freitag, 15. Januar 2010

Frööhhliche Naacht....

Für heut mal frei genommen,um die Nacht durchzuzocken. Nunja, habs nicht ganz geschafft. Ich kämpfte mit dem Schlaf, er siegte.
Da merkt man in Ruhephasen, wie fertig man teils ist, wenn man sich sonst keine Zeit zum Entspannen gönnt.
Aber zum Punkt und Highlight:



Also da kann man nicht meckern. 7 weggesniped, Kampfhubschrauber, Choppergunner und nebenbei den Jungs immer wieder aus meiner Camperecke mit dem Sniperrifle richtig gut zugesetzt. Alles an Mun benötigt, was ich hatte.
Zum Schluß nur noch Pistole, Claymore und Rauch. Als nix mehr da war, hat mich dann doch einer erwischt :)
Unerlässlich war, ab und zu vorsichtig die Position zu wechseln.

Nuke hatte ich übrigens vor ein paar Tagen auch, jedoch leider verpaßt ein Screenshot zu machen.

EDIT:

Hier meine Abschußserie

Dienstag, 12. Januar 2010

Urlaub gebucht.... yeah yeah yeah

Es ist zwar noch eine Weile hin, man freut sich doch aber. Erster Urlaub seit etlichen Jahren.

Freundin hat gebucht, ich dem Chef meine Abwesenheit im Mai unterbreitet und bestätigt bekommen.
Nun gehts los mit Vorfreude.

Hier solls hingehen (so ungefähr würdes mir gefallen):



Da allerdings die Freundin mitkommt, wirds wohl eher so aussehen:




Mal schauen. Es geht am 03. Mai los nach Ägypten. Seit einigen Wochen schon im Gespräch. Zwischenzeitlich kam noch der Gedanke auf, daß die Schwiegermutter (nix gegen Dich Ramona ;) ) auch mitkommen wollte.
Ich konnte noch rechtzeitig mit dem Ansprechen von Terrordrohungen und Entführungen der vergangenen Jahre das Schlimmste verhindern.

Hätte ich meiner "besseren Hälfte" doch besser zugehört, dann wüßte ich auch, wohin es genau geht und ich würde ein Pic vom Hotel posten.
Wer mich kennt, hat das aber von vorn herrein schon ausgeschlossen ;)

Kamele, ick komme. (Oder wie hießen die Tiere mit dem langen Rüssel?)


Nachtrag:

Hier jetzt ein Pic aus dem Katalog, vom wirklichen Hotel:

Freitag, 8. Januar 2010

die üblichen Zahlungen?......


Nein, diesmal nicht...

Da flattert doch ein Brief ein, ich muß mal schnell Geld bezahlen.
Bin voriges Jahr mal schwarz gefahren.
Naja, eigentlich nicht. Habe Fahrkarte gekauft (täglich grüßt Murmeltier usw), allerdings die Alten gleich mal mit aussortiert und weggeworfen. Dabei natürlich bei meinem Pech auch die gerade Gekaufte.
Habe nicht eingesehen nochmal zu zahlen (obwohl die Burschen die mich kontrollierten ja im Recht waren) und s kam zu ner kleinen Rangelei, da ich mich nicht festhalten lassen wollte und Polizeiruf.

Ende vom Lied:
Neue Schuhe (die bei der Rangelei kaputtgingen) 50 Euro
Strafe wegen ungültigem Fahrschein 80 Euro (dacht, s wären immer 40.. mit Mahngebühren usw dann halt 80)
die Zusatzfahrkarte, die ich ja wegwarf 1,40 Euro

Zusammen 131,40 Euro für die Hinfahrt nach Strausberg.

Vielen Dank, so gehts gut los ins neue Jahr

Sonntag, 23. August 2009

Test: Angeln auf Hochseejacht

Hallo.


Wollt mal kurz von einer Meisterleistung des Bootbaus berichten.
Leider weiß ich die genaue Bezeichnung des luftgefüllten Gummis nicht mehr, im Verlauf des Berichts wird aber wahrscheinlich auch erkenntlich, daß es unerheblich ist.

Ich brauchte auf die Schnelle ein Gefährt, welches mich am angestrebten See zum anderen Ufer bringt um anzufüttern und die Montagen auszubringen. Die ebucht gab da etwas für 11 Euro inkl Versand her. Bestellt und raus zum See.


Aufpumpen ging recht leicht und fix. Bißl dünner "Stoff", wird aber schon gehen.

Rein das Ding ins Wasser. Da bißl Wind war, mußte ich gleich mit 2 massiven Stöcken sichern, sonst wärs weggewesen. Nunja... wird wohl bei jedem Schlauchboot so sein.

Ruten fertiggemacht, Futter angemischt und raus mit dem Ding in die Fluten. Die Paddel haben sich mehr gebogen als meine 2,75lbs Rute beim Drill eines Wales. Aber man ist ja ein Mann und was man möchte, wird auch realisiert. Alles an den Plätzen abgelegt und zurück.

Der Wind wurde allerdings stärker. Nun mußte ich bißl mehr paddeln. Hätte ich die Geschwindigkeit mit den Füßen im Wasser gehabt, hätte ich wie Moses übers Wasser laufen können (das teste ich übrigens auch nochmal).
Da ich mich immer mehr vom angestrebten Ziel entfernte, versuchte ich durch ändern der Sitzposition etwas an der Schwimmeigenschaft des Schlauchbootes zu ändern... vergebens.
Mittlerweile dachte ich schon ewig auf dem See gewesen zu sein, da ich auf einmal Bart trug, und mir die Arme schon weh taten. Weiterhin schien ich langsam unter inkontinenz zu leiden. Hose wurde am Hintern immer nasser. Genauere Betrachtung (wie es meine Manövrierversuchen auf rauher See zuließen) ergab aber, daß da wohl Wasser ins Boot lief.
Nun brach ein Paddel, aber wie o.a. als Mann zieht man sein Ding durch. Also weiter mit dem verbliebenen.
Die anderen Angler rings um s Gewässer lachten sich schlapp, ich kämpfte weiter ums Überleben.
Warum saß ich tiefer als beim Einstieg ins Boot? Ein Blick nach hinten sagte Einiges. Es sprudelte ganz lustig Luftbläschen. Sogar in den meterhohen Wellen erkennbar. Sah aus, als wenn ich motorisiert wäre.

Nun liefen mir bald die Tränchen. So sehr ich mir auch Mühe gab, ich trieb immer weiter Richtung Schilf, welches mir mit Sicherheit den Gummi zerschnitten hätte.

Manchmal scheinen Dinge nicht wichtig. Doch in solchen Momenten rufst nach Mama und sogar als Atheist betest zu irgendwelchen Göttern.

Der Wind flaute ab, und wehte wieder stärker. Ich kam Richtung Ziel und trieb wieder ab. Das Spiel ging ca 30 Minuten, danach konnte ich den Frachter einparken.

Trotz sichern wurde das Schlauchboot zig mal "vom Winde verweht". Ich mußte auf einen Baum, um es nach einer Böe wieder fahrtüchtig zu machen.

Das ich derart abtrieb und das Boot bei jedem Windzug gleich fortgeweht wurde liegt daran, daß es wirklich ähnliches Material ist, welches für diese Wasserbälle für Kinder geeignet ist.

Das Gerät wurde dann nur noch als Abhakmatte genutzt und machte sich dabei sehr gut. Das 2. Paddel ging auch irgendwie zu Bruch.

Fazit:
Wer ein Schlauchboot für 3 Tage und Abenteuer sucht, ist hier gut und richtig beraten. Kannst mit dem Ding richtig auf die Kac.cke hauen und nen Maxen markieren Augenzwinkern Innerhalb dieser 3 Tage gern auch als Abhakmatte nutzbar. 3 oder 4 Bügeleisen bitte nicht vergessen, sonst suchtst Du alle 10 Min das Ding mang der Baumkronen.

+ Preis
+ geniale Abhakmatte
+ leicht entsorgbar
+ ne Menge Spaß und Adventure (is halt wat für richtige Männer)

- sehr dünnes Material
- nach 2 Einsätzen nicht mehr zu gebrauchen
- ich würde mein Kind nicht dort reinsetzen. Siehst nie mehr wieder. (vielleicht ne günstige Möglichkeit die Frau loszuwerden *koppkratz* )


Die Bilder....


So sah das Boot in meinen Träumen und nach dem Kauf aus.





So nach 3 Tagen. Leider waren die Paddel schon nicht mehr da.





So nach 4 tagen, wahrscheinlich auch der einzig vernünftige Verwendungszweck


Freitag, 7. August 2009

Test: Prologic Senzora 3+1

Hallo.

Eigentlich wurde schon viel über die Senzora Bißanzeiger von Prologic geschrieben. Jedoch möchte ich in diesem Post einiges zusammenfassen, ergänzen und gleichauf meine Erfahrungen mit den Muntermachern darlegen.



Warum das Set? Ich habe einiges Gutes darüber gehört und wurde auf unabhängigen Seiten als Preis/Leistungssieger deklariert.



Verpackung und erster Eindruck:


Das Set kommt in einem Hardcase aus Plastik, welches eigentlich recht günstig aussieht. Nach dem Öffnen wird man dann aber angestrahlt, wie Vincent beim Öffnen des Koffers in Pilp Fiction.
Was Vincent dort vorfand, weiß man nicht, hier offenbart sich allerdings ein Bonbon.
Schön eingebettet und genau passend in Schaumstoff:

3 Bißanzeiger und der Funkempfänger. Sieht wirklich gut aus

Dazu kann man noch 2 Schaumstoffstücke herausnehmen, welche dann Platz für noch einen Bißanzeiger und Batterien usw machen.

Die kurze knackige Beschreibung (die mehr als zureichend ist) zu Gemüte geführt und die Bißanzeiger auf Frequenz gebracht. Durch zig Verstellmöglichkeiten der Dipschalter ist es fast ausgeschlossen, daß jemand am Gewässer die selbe Frequenz nutzt wie man selbst.
Die Funke selbst hat Dioden, die farblich unterschiedlich sind. So sieht man sofort, auf welcher Rute ein Biß ist.
Weiterhin gibt es Einstellungen, um den Empfänger in anderen Farben leuchten zu lassen, als die Bißanzeiger. Sieht man ggf vorerst als Unnötig an.
Aber ein Beispiel: Es wird 10 Jahre mit 2 Ruten gefischt, linker Bißanzeiger rot, der rechte grün. Nun verabschiedet sich der grüne Bißanzeiger, man setzt den blauen ein. Nun kann ich wie gewohnt trotzdem am Empfänger die grüne Leuchte blinken lassen.
Die Bißanzeiger selbst kann man in Lautstärke, Sensibilität und Ton über Druckschalter verstellen. Es gibt da keinen "Anschlag". Bedeutet: Wenn man bis beispielsweise bis maximale Lautstärke durch ist, fängt es wieder von vorn an.




Im Einsatz am Gewässer:

Zum Einsatz in den Bißanzeigern kommen 9V-Blöcke, im Empfänger 3 AAA-Batterien.
Die Blöcke sitzen ohne wackeln fest, die Batterieschächte sind gefüttert. Die Batterieklappe des Empfängers ist eindeutig zu leichtgängig. Hier schafft ein Stück Papier zwischen eingelegten Batterien und Klappe Abhilfe.
Die Bissis "fressen" auch die günstigen Blöcke von Plus (Habe gehört, daß einige dann schon Piepen, daß die Batterie leer wäre).
Als erstes wurde die Reichweite getestet. Grund hierfür waren sehr unterschiedliche Aussagen im Netz. Bei einem gingen keine 20 Meter, bei anderen bis 100/120 Meter.
Mit frischen Batterien durch dichten Wald waren ca 150 Meter möglich. Das ist lt Aussagen von Usern mit weit teureren Modellen ein guter bis sehr guter Wert.

Beim Testen hatte ich viel Glück mit dem Wetter, so daß die neue Gerätschaft wirklich auch gefordert wurde. Mehrere Tage Regen taten Ihnen nichts.

Da ich in der Beschreibung nichts drüber fand, wollte ich die Reaktion des Tackles anschauen, wenn alte batterien genutzt werden. Der Empfänger piept tatsächlich, wenn die Batterien zur Neige gehen. Die Reichweite minimiert sich auch auf ca 80-100 Meter. Bei den Bißanzeigern selbst weiß ich es noch nicht, da ich keine gebrauchten Blöcke zur Hand hatte.

Nochmal zur Wasserfestigkeit: Durch ein Versehen, ist einer der Senzora nachts im Wasser gelandet und paar Minuten darin verblieben. Ohne Aussetzer funktioniert er heute noch.

Die Funkübertragung ist annähernd 1:1. Wobei ich hier Bruchteile von Sekunden Verzögerung zwar anspreche, aber in meiner letztendlichen Bewertung keinen negativen Einfluß hat. Das was der Bißanzeiger von sich gibt, ertönt und leuchtet auch am Handgerät.

Die Bissies haben einen DV-Ausgang. Tests mit Fox-Swingern ergaben das die Fox zwar leuchten, allerdings nur so lang, wie der Anzeiger piept. Nachleuchten ist nicht vorhanden. Nun weiß ich allerdings nicht, ob es mit anderen Illus ggf ein positiveres Ergebnis gäbe. Im Netz habe ich hierzu auch nichts gefunden.

Die Sensibilität ist wirklich sehr gut einstellbar. Ob in der Havel bei Hochwasser oder im Hausgewässer. Die Glöckchen läuten, wenn sie es sollen.
Lautstärke der Bißanzeiger selbst von sehr leise bis Kirchturmglocke alles bei. Der Empfänger reicht für laute Nebengeräusche wie Regen auf dem Zelt zu, auch Vibration ist möglich. Wer allerdings einen Hammer braucht um aus seinem Koma zu erwachen, könnte ggf einen einzelnen Piepser überhören.





Fazit:

Ich denke, daß ich mich mit den Senzora auf keinen Fall falsch entschieden habe habe. Für ca 160 Euro bekommt man hier Bißanzeiger, die genau das tun, was sie sollen. Sie wecken mich aus meinem Dornröschenschlaf, wenn der 40er mich sehen möchte, läuten aber nicht umsonst. Die Batteriefachklappe des Empfängers ist ein klarer negativer Punkt, der aber beseitigt werden kann. Die Gerätschaft ist für Wind und Wetter geeignet und nicht hässlich.
Meiner Ansicht nach auch hier mal wieder eine Ansage gegenüber Funken, die weit über das doppelte kosten (wobei ich keineswegs deren Daseinsberechtigung in Frage stelle).
Von mir eine klare Kaufempfehlung

+ Preis
+ wasserdicht
+ Kleinigkeiten wie Öse für Schlüsselband usw
+ kleiner handlicher Empfänger
+ hohe Reichweite

- Batteriefachdeckel des Empfängers lose
- nicht sehr hochwertige Kofferverschlüsse
- Empfänger könnte ein wenig lauter sein

Samstag, 25. Juli 2009

Test: Spro Royalty Carp 2 3/4 lbs 12ft

Ich hatte ehemals in meinen Anfängen die Rute bewertet:


hmm... wozu dient dieser Thread?
Erfahrungsbericht? Nein, zu kurz genutzt.
Testbericht? Auch nicht, siehe vorige Zeile.

Möchte nur kurz wiedergeben, was ich 3 Tage mit im Betreff angeührter Rute für Spaß hatte und mich gleichauf für den Tip (eines Users hier im Forum... man verzeihe mir, daß ich nicht mehr weiß welcher) bedanken möchte.

Ich möchte kurz anführen, daß ich absoluter Anfänger bin und noch nie eine Rute über der 10-15Euro-Klasse in der Hand hatte. Also kann es sein, daß ich absoluten Mist wiedergebe, da ich keinen Vergleich zu anderen Angeln habe.

Ab gehts:

Bei ebay das "Arbeitsgerät bestellt, 2 Tage später steht der Postmann vor der Tür. Noch schnell vor der Arbeit ausgepackt, zusammengesteckt und war enttäuscht.
Meine bisherigen "Noname-Ruten" waren steif wie ein Knüppel, konnte aber Gewichte (Blei-Montagen Pva-Säcke) auf beachtliche Weiten ausbringen. Das soll ich mit diesem spieligen Etwas auch können? Man sagte mir doch in Foren, daß Gewichte um 100 Gramm kein Thema wären.
Allerdings ist die Royalty Carp ein Augenschmaus. Ohne viel Schnickschnack sieht sie einfach verdammt gut aus.

Schnell auf Arbeit, Freundin packt alles zusammen (außer die Rute, da darf sie nicht ran) und später los zu Ihrem Opa.
Dort angekommen vorerst Gelächter über meine neue Errungenschaft. Opa erzählte etwas über Ruten für 15 Euro, womit er die letzten 1000 Jahre 5000 Fische, alle natürlich über 40 Pfund fing. Und ich würde mir solch teure Gerätschaft erwerben.

Wieder war ich bißl enttäuscht, versuchte als Ahnungsloser den eeinen oder anderen Aspekt vorzuwürgen, warum die neue Angel soooo viel besser sei, als seine.

Montage ran, die anderen Ruten fertig gemacht und ab zur Havel. Ja ich weiß. Es ist eine Rute für Karpfen, doch interessiert doch ein Aal nicht, ob auf dem RodPod Bambus oder Carbon liegt.


Die ersten Tests:


Rolle: egal welche Rolle ich montierte, es passten ALLE rauf die ich habe und sitzen bombenfest.

Ringe: Die Sehne läuft ... NEIN gleitet durch die Ringe, als wären sie geschmiert. Die Größe der Ringe scheint auf die Alivio 4000FB wie abgestimmt. Das ermunterte.

Würfe: Die ersten Würfe waren natürlich sehr zaghaft. 40 Gramm Sargblei drauf, anderhalb Tauwurm ran und mit wirklich GANZ geringem Kraftaufwand (wenn man überhaupt davon reden kann), fliegt die Montage geschätzte 12 Kilometer entfernt ins Wasser. Was ist da passiert, habe ich noch nicht erlebt. Angel raus, da wollte ich doch garnicht hin. Viel zu weit weg von der Kante. Nach 2 - 3 Würfen, hatte ich mich mit der Fähigkeit der Rute längere Distanzen zu überwinden angefreundet und die Montage landete wirklich punktgenau dort, wo ich hin möchte.
Erst am 3. Tag ging es dann endlich zum eigentlichen Einsatz an den Teltowkanal.
80 Gramm + Popup-Boilie. Vorerst wieder zaghaft und erreichte dabei Weiten, jenseits von gut und böse.
Aber die Jungs im Forum sagten doch, daß Gewaltwürfe mit 80 oder sogar 100 Gramm möglich wären. Und das testete ich doch mal, neugierig wie ich bin, aus.
Was soll ich erzählen. Angst war vorhanden. Doch hielt ALLES außer (s.u.). Die Rute scheint sich erst bei Krafteinwirkung und hohem Wurfgewicht richtig aufzuladen und Spaß dran zu haben. Die Royalty Carp wird nicht nur in der Spitze belastet, sondern hat Aktion bis weit über die Hälfte des Blanks. (nennt man das parabolische Aktion??)
Sehne hielt, Rute hielt, Rolle bombenfest. Lediglich meine Montage verabschiedete sich. Safty-Clip hielt beim Aufschlag auf s Wasser nicht, Blei weg. Einschätzung Entfernung.... Erde-->Sonne.

Drill: Hier kommt zum tragen, daß die Rute einerseits stabil für Würfe, doch andererseits trotzdem feinfühlig genug ist, auch kleinere Fische sicher ohne ausschlitzen und Spaß am Drill landen zu können. Barsch und Aal (die ersten 2 Tage) spürt man sanft an der Angel. Man braucht sich nach Anhieb nicht zu fragen: "Isser nu dran oder nicht". Man fühlt es einfach.

Fazit: Ich hatte vorausgeschickt, daß dies meine erste Rute ist, die einen Namen hat. Daher schwer bis garnicht mit anderen Ruten dieser Klasse für mich vergleichbar. Jedoch wurden "im Einsatz" bisher alle von mir enttäuschenden "Vorahnungen" wie vom Winde zersträut und verweht. Eine Rute die dem jeweiligen Angler Spaß macht, eine Rute, die in gewisser Art und Weise selbst lebt. Sie scheint Spaß an Würfen und Drills zu haben und sieht dazu noch gut aus. Bislang blieb mir der große Fang aus, um dort auch noch ein Feedback Bezug nehmend auf das Drillverhalten abzugeben. Doch das ändert sich spätestens zum FishOut 2009 großes Grinsen

Alles in Allem: Ich möchte mein neues "Arbeitstier" nach nur 3 Tagen nicht mehr missen. Bedenkenlos weiter zu empfehlen

Vielen Dank an die User, die mir die Royalty Carp in der Größe und WG empfohlen haben.


Mittwoch, 22. Juli 2009

Session im Juli

Nur kurz:

Mario war seit letzten Freitag am Gewässer, ich stieß am Samstag hinzu. 2 größere Karpfen hatte Mario schon im Sack. Einer 20 Pfund, der andere 30.
Leider verfolgte uns ein wenig Pech bei der Fotosession, vom 30Pfünder gibt es folgend kein Bild.

Ich blankte das Wochenende, jedoch hatten wir wie immer jede Menge Spaß.
Mario zog sich 5mal um (weil einfach nicht vermag im Wasser ohne festhalten zu stehen ;) ), Futterboot defekt, sein Hund hat 2kg Boilies inhaliert und das Wetter war teils sehr mies.

Mario hat 4 Fische gefangen, die kleineren (K3) wurden nicht aufgenommen. Nunja, er hatte ja von unserem letzten Ansitz ja noch etwas aufzuholen :D


Marios Kleinerer


Marios Zelt


Rodpods


Am 08.08. gehts wahrscheinlich wieder los. Freu mich drauf.